Wetterextrem oder Klimawandel?

Das Forschungsprojekt »Attribution science« untersucht die Frage, ob und wann Wetterereignisse als Folge des Klimawandels eingestuft werden können.

  • Von Susanne Aigner
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Ob in Belgien, Frankreich oder im Westen Deutschlands - vielerorts wurden diese Woche neue Hitzerekorde aufgestellt. Und nach dem extrem trockenen und heißen Sommer 2018 lässt sich auch das Jahr 2019 zu trocken an. In etlichen Bundesländern im Norden und im Süden Deutschlands fiel ab Mitte Juli zu wenig Regen. Die Wasserstände von Elbe und Oder waren so niedrig, dass die Schifffahrt wegen Niedrigwasser eingestellt werden musste. Die Trockenheit macht vor allem den Böden zu schaffen. So lag das pflanzenverfügbare Wasser in einigen östlichen Bundesländern unter 20 Prozent, teilweise sogar bei weniger als zehn Prozent.

Sind lange Trockenperioden, so wie wir sie im letzten Jahr erlebt haben, oder die aktuelle Hitzewelle nur Ausreißer in einer Reihe ganz normaler Wetterereignisse, oder sind sie bereits Folgen des Klimawandels? Bislang gingen die Meinungen - auch von Wissenschaftlern - darüber auseinander.

Die so genannte Zuordnung...


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