Tierbeobachtung aus dem All

Deutsch-russisches Mammutprojekt Icarus erfasst Wanderungen per Funk.

  • Von Kathrin Drinkuth
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Martin Wikelski steht unter Strom. Vor rund 18 Jahren hat er das Projekt Icarus erdacht und konzipiert. Und nun startet die Beobachtung von Tierbewegungen aus dem All. Wie fühlt sich das an - fast zwei Jahrzehnte auf etwas hinzuarbeiten und dann den Beginn zu erleben? »Das ist wie ein Traum«, sagt der Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Radolfzell am Bodensee.

Die Idee hinter Icarus (International Cooperation for Animal Research Using Space): Verschiedene Tiere - etwa Zugvögel, aber auch Bären oder Ziegen - sollen mit Mini-Sendern ausgestattet und mit Hilfe der Internationalen Raumstation ISS aus dem All beobachtet werden. Wikelski und sein Team erhoffen sich davon Aufschluss über die Wanderrouten von Tieren auf der Erde. Zum einen, um zum Schutz der Arten beizutragen, etwa indem man Schutzzonen anpasst. Zum anderen zum Schutz von Menschen - denn Tiere können bei ihren Wanderungen auch Krankheitserreger verbr...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 463 Wörter (3158 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.