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Krankheiten als Vorwand

Die Gesundheit von Geflüchteten wird im Westen oft nur als Bedrohung der eigenen Bevölkerung gesehen

  • Von Dimitra Dermitzaki
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wie kann weltweite Gesundheit in Zeiten des Neoliberalismus gesichert werden? Welche Bedeutung hat Migration dabei? Diese Themen wurden auf der diesjährigen Woche zur globalen Gesundheitsversorgung verhandelt, die am 27. Julie endete. Die Veranstaltung findet seit 2011 in Berlin statt, organisiert von den Internationalen Ärzten gegen den Atomkrieg (IPPNW), der Charité sowie der Deutschen Plattform Gesundheit.

Die Übertragung von Krankheiten durch die Mobilität von Menschen war einer der Schwerpunkte. In einem Workshop zeigt die Vortragende eine Weltkarte. Darauf sind Nordamerika, Australien, Europa und ganz Russland grau schraffiert. Der globale Süden leuchtet hingegen rot und orange. Die farbigen Gebiete signalisieren: Hier liegen Problemzonen. Aus Sicht der Workshopleiterin Alena Kamenschchikova zeigt diese Darstellung, dass die Wissenschaft nicht neutral ist. Sie fokussiert sich hier zum Beispiel auf Gefahren für europäische Privileg...


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