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Rechte wettern gegen Anleihekäufe der EZB

Karlsruhe verhandelt über billionenschweres Programm - der Europäische Gerichtshof hat schon grünes Licht gegeben

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Konservativen deutschen Ökonomen ist die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) schon lange ein Dorn im Auge. Sie solle ausschließlich die Inflation niedrig halten, so die Forderung, wie sie im Prinzip auch von Bundesbankchef Jens Weidmann geteilt wird, der qua Amt selbst im EZB-Rat sitzt. Maßnahmen gegen zu niedrige Inflation, gegen Finanzturbulenzen und eine Konjunkturschwäche mit steigender Arbeitslosigkeit lehnen sie ab. Der Markt soll es richten, so das Credo der Kritiker am Kurs des scheidenden EZB-Chefs Mario Draghi.

Besonders die unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen, mit der die Zentralbank die akute Eurokrise beendete, stoßen auf Ablehnung. Ab März 2015 kaufte die EZB in großem Stil Anleihen von Eurostaaten, später auch von Unternehmen auf. Das sorgte in den unter Spekulationsdruck der Märkte stehenden »Krisenstaaten« der EU für Entspannung an der Finanzierungsfront. Bis Ende 2018, als das Programm vorerst beende...


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