Konflikte waren programmiert

Philosophieren in der DDR - zwischen Parteidoktrin und freiem Denken

  • Von Alexander Amberger
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Verfügte die DDR über eine eigenständige Philosophie? Und wenn ja, ist diese dann ein Fall für die Geschichtsbücher, oder überdauern Spuren bis heute? Diesen Fragen widmet sich in all ihrer Ambivalenz seit Langem Hans-Christoph Rauh. Der Philosoph überstand die Wendejahre an der Universität Greifswald. Das unterscheidet ihn vom Großteil seiner ehemaligen Kollegen, die nach 1989 die Evaluationen nur selten beruflich überlebten; von ca. 100 an Universitäten lehrenden Philosophieprofessoren blieb ein gutes Zehntel am Platz.

Rauh leistet als Autor und Herausgeber von mehreren Bänden zur DDR-Philosophie Pionierarbeit. 2001 erschienen die »Anfänge der DDR-Philosophie«, vier Jahre später widmeten sich die »Denkversuche« dem Geschehen der 60er Jahre, und 2009 thematisierten »Ausgänge« die Philosophie der DDR in deren letzten beiden Jahrzehnte. Sodann wagte er sich mit Unterstützung von Camilla Warnke und Peer Pasternak an eine Institution...

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