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  • Reise
  • Kyritz-Ruppiner Heide

Grasgespenst und Röhrenspinne

In der Kyritz-Ruppiner Heide wurde bis vor 30 Jahren scharf geschossen. Heute ist sie eine faszinierende Naturlandschaft. Von Ekkehart Eichler

  • Von Ekkehart Eichler
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Auf Knien oder in der Hocke, auf dem Po oder sogar auf dem Bauch - so erkundet Jörg Müller die Heide. Denn nur so kommt der Biologen von der Heinz Sielmann Stiftung nah an die Objekte seiner Begierde: Schmetterlinge und Heuschrecken, Käfer und Wanzen, Ameisen und Spinnen, Wildbienen und Wespen. Ein Universum winziger Krabbler, Kriecher, Kletterer, Summer, Brummer, Hüpfer, Springer, Läufer, Flieger und Baumeister, die alle miteinander existieren und voneinander abhängen. Fressen und gefressen werden - so wie die Natur es ihnen bestimmt. Und Natur heißt in diesem Fall Besenheide oder schlicht Heidekraut - hier die mit Abstand wichtigste Pflanze, die das Ökosystem prägt.

Jörg Müllers Revier ist die Kyritz-Ruppiner Heide im Norden Brandenburgs. Genauer gesagt, jene 4000 Hektar des ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatzes, den die Stiftung unter ihre Fittiche genommen und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Wo jahrzehnte...


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