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»In Baltimore kannst du träumen«

Einwohnerschwund, Leerstand und Verbrechen plagen die größte Stadt im US-Bundesstaat Maryland. Die Stadtverwaltung verkauft deswegen Wohnhäuser schon für wenige Tausend Dollar.

  • Von John Dyer
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Baltimore, die Stadt, die US-Präsident Trump als »widerliches, von Ratten und Nagern befallenes Drecksloch« beschimpft hat, war einst ein wichtiges Zentrum des Schiffsbaus. Der Hafen war einer der größten in den Vereinigten Staaten, die Chesapeake-Bucht bekannt für ihre Krabben und Meeresfrüchte. Der Wohlstand sorgte für die Gründung von prestigeträchtigen Institutionen wie der John-Hopkins-Universität und ihrer weltbekannten Medizinfakultät.

Heute lebt ein Viertel der Einwohner in Armut. Die Mordrate in Baltimore war laut FBI im vergangenen Jahr die höchste in den USA. Einem breiten Fernsehpublikum wurden diese Probleme vor einigen Jahren durch die gefeierte Serie »The Wire« bekannt. Sie handelt vom Drogenhandel in den Armenvierteln, von korrupten Gewerkschaftern, überforderten Politikern und auf verlorenem Posten kämpfenden Polizisten. Ein wichtiges visuelles Element der Serie: die leeren und verlassenen zweistöckigen Backsteinh...


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