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Die Fortschrittsverhinderer

Wohlhabende Großstädter blockieren in den USA Wohnungsneubau und klimarettende Maßnahmen. Dahinter verbergen sich auch alte Ressentiments.

  • Von Moritz Wichmann
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Wachstum bedeutet Wandel, aber wenn es viel mehr Jobs als Wohnungen gibt, dann wird es richtig verrückt«, sagt Alex Baca. Sie arbeitet für die Nichtregierungsorganisation »Greater Greater Washington« und sieht sich bei ihrem Engagement für eine bessere Wohnraumversorgung mit einem neuen Phänomen konfrontiert: dem Widerstand von weißen, liberalen Anwohnern. Und so wie ihr geht es derzeit vielen Stadtplanern, städtischen Verwaltungen oder progressiven Organisationen in den Vereinigten Staaten.

Viele Städte in den USA wachsen, ebenso ihre Wirtschaft und ihre Bevölkerung. Sowohl in den traditionellen Wachstumskernen des Landes wie an der Ostküste rund um New York, an der Westküste rund um Los Angeles oder im Silicon Valley südlich von San Francisco sind in den vergangenen Jahren Tausende neue Arbeitsplätze entstanden, auch in Städten wie Charlotte, Atlanta, Houston oder Phoenix in den sogenannten »Sun Belt«-Staaten im Süden. Rund drei...


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