Unter dem Radar

In Hamburg und Berlin entstanden seit 1918 Schwarze marxistische Gruppierungen – und vertraten einen panafrikanischen Sozialismus.

  • Von Bebero Lehmann
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind» - das Zitat von Erich Mühsam zählt heute zu den klassischen Parolen von Linken. Bereits Karl Marx teilte diese Überzeugung insofern, dass er den Kampf gegen die Unterdrückung und Ausbeutung Schwarzer Menschen weltweit in die kommunistische Bewegung integrierte und schrieb: «Die Arbeit in weißer Haut kann sich nicht dort emanzipieren, wo sie in schwarzer Haut gebrandmarkt wird.» Doch erst Lenin und die Kommunistische Internationale (Komintern) formulierten ein konkretes politisches Programm zur Einbeziehung Schwarzer Aktivist*innen, sowohl auf dem afrikanischen Kontinent als auch in der Diaspora.

Bündnis mit Moskau

Im Jahr 1930 fand in Hamburg die erste internationale Konferenz Schwarzer Arbeiter statt, die «International Conference for Negro Workers» - ein Vorhaben, das die Komintern bereits 1919 artikuliert hatte. Dass die Konferenz elf Jahre später endlich stattfinden konnte...

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