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Es wird eng vor Irans Küste

Die USA und ihre Macht über das Schmiermittel der Wirtschaft.

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Mit einer offiziellen Anfrage will Washington seine Verbündeten zu einer Seeraumüberwachungsmission am Persischen Golf bewegen. Der Druck auf die iranische Regierung soll erhöht werden. Doch Deutschland, so das Auswärtige Amt in Berlin, setze in der Iran-Frage lieber auf Diplomatie.

Die Lage in und um die Straße von Hormus ist in der Tat fragil. Die Festsetzung eines unter britischer Flagge fahrenden Tankers ist nur ein Anlass, der den Ölmarkt verunsichert. Im Golf von Oman wurden innerhalb eines Monats sechs Tanker sabotiert, Iran schoss eine US-Drohne ab, die USA holten eine iranische Drohne vom Himmel. Noch gibt es keine Toten, die als Rechtfertigung für harte militärische Schläge missbraucht werden könnten. Die offenbar planvoll und parallel inszenierten »Sticheleien« bieten jedoch vielfache Möglichkeiten der Eskalation. Insbesondere in der Bab-el-Mandeb-Straße - dieses »Tor der Tränen« verbindet das Rote Meer mit dem Golf von...


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