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  • Politik
  • Sozialdemokratie in der DDR

»Es begann alles viel früher ...«

Wie der Theologe Martin Gutzeit auf die Idee kam, in der DDR die Sozialdemokratie wiederzubeleben

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.

Den Wolken ein Stück näher - wünschte sich offenbar das Theologenpaar Gudrun und Martin Gutzeit. Seit 1990 leben sie in der 20. Etage eines Hochhauses auf der Berliner Fischerinsel mit grandiosem Panoramablick über die Hauptstadt, bis hin zu den Müggelbergen. In dieser den Horizont erweiternden, fast schwindelerregenden Höhe lässt sich gut philosophieren. Beispielsweise über Hegels Rechtsphilosophie sowie über das Sein und das Unendliche.

Eigentlich wollen wir über den vor 30 Jahren von Martin Gutzeit mit Markus Meckel verfassten Gründungsaufruf einer sozialdemokratischen Partei in der DDR reden. Doch Gutzeit ist es wichtig, das Große und Ganze zu erfassen und zu benennen. Nichts kommt aus dem Nichts. Die Vorgeschichte ist ihm wichtig.

Gutzeit wurde 1952 in Cottbus als Sohn eines Pfarrers geboren, der in der NS-Zeit der Bekennenden Kirche angehörte. Er verweigert den Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee und wird Diakoniehe...


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