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  • Karlsbader Beschlüsse

Als gar der Henker um Verzeihung bat

Die Karlsbader Beschlüsse: Wie vor 200 Jahren Oppositionelle und Andersdenkende verfolgt wurden

  • Von Martin Meier
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Nach zwei Mordanschlägen auf politische Akteure der ersten Jahreshälfte 1819 war staatliches Handeln unumgänglich, zumal beide Täter derselben Burschenschaft angehörten und auch nach ihrer Verhaftung keinerlei Reue zeigten.

Karl Sand, ein frömmelnder Student, der den Dramatiker August von Kotzebue ermordet hatte, berief sich bei jeder passenden Gelegenheit auf das Vorbild Jesu und glaubte selbst seine blutige Tat christlich rechtfertigen zu können. Der Nassauer Apothekersohn Karl Löning hatte auf den nassauischen Regierungspräsidenten Carl Friedrich Emil von Ibell ein Attentat verübt. Beide waren jeweils in die Wohnhäuser ihrer Opfer eingetreten und hatten mit dem Messer auf diese eingestochen. Kotzebue, seinerzeit ein bekannter Theaterdichter, der dem Zaren unaufgefordert einige Briefe geschrieben hatte, in denen er die deutsche Nationalbewegung verunglimpfte, starb am 23. März 1819 mit durchstochenem Hals blutüberströmt vor den ...

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