Mexikos geheime Massengräber

Die Forensikerin Roxana Enriquez über die schwierige Suche nach 40 000 Verschwundenen

  • Von Mirjana Mitrović
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Forensiker bei der Exhumierung von 116 Leichen im mexikanischen Bundesstaat Morelos

In Mexiko werden momentan rund 40 000 Menschen vermisst, und zugleich tun sich immer mehr geheime Massengräber im Land auf. Wo lässt sich Ihre Arbeit als das einzige unabhängige mexikanische Team für forensische Anthropologie (EMAF) einordnen?

Wir begleiten und unterstützen Angehörigenkollektive von Verschwundenen. Diese Kollektive sind diejenigen, die Massengräber lokalisieren, die die Suche anstoßen und sich an die Arbeit gemacht haben, die Orte zu verifizieren, an denen die Verbrechen stattgefunden haben. Wir begleiten diese Kollektive und arbeiten mit den Angehörigen zusammen, indem wir unabhängige Expertengutachten übernehmen.

Außerdem geben wir seit einigen Jahren Workshops. Durch eine forensische Pädagogik wollen wir die Tragweite der forensischen Anthropologie vermitteln und Untersuchungsprozesse erklären. Dabei versuchen wir, den Teilnehmern das nötige Werkzeug an die Hand zu geben, um den Dialog mit Institutionen, E...

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