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Wenn die Böden degradieren

Neuer IPCC-Bericht: Die Klimakrise lässt sich nur mit einer grundlegend veränderten Landnutzung stoppen

  • Von Christian Mihatsch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wie die Menschheit die Landfläche des Planeten nutzt, ist entscheidend für die Begrenzung der Klimaerwärmung und die Anpassung an deren Folgen. Dies ist das Ergebnis eines Sonderberichts des Weltklimarats IPCC zu Klimawandel, Landnutzung und Lebensmittelsicherheit, der am Donnerstag in Genf von den 195 Mitgliedsländern des UN-Wissenschaftlergremiums verabschiedet wurde. Die Welt stehe vor einer Herkulesaufgabe, wie es der Klimaforscher Dave Reay von der Universität Edinburgh sagte: »begrenztes Land, eine wachsende Erdbevölkerung - und das alles eingebettet in einen Klimanotstand«.

Der von 108 Autoren aus aller Welt verfasste Bericht beschreibt auf rund 1200 Seiten eindrücklich die Dimension des menschlichen »Fußabdrucks« auf unserem Planeten: 70 Prozent der eisfreien Landfläche sind Einwirkungen des Menschen ausgesetzt. Dieser verbraucht für sich und seine Nutztiere ein Viertel bis ein Drittel der pflanzlichen Biomasse, die jedes ...


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