Die Kunst, viele zu sein

Wie ein Rockfestival vor 50 Jahren zu »Woodstock« wurde.

  • Von Frank Hillebrandt
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Als Jimi Hendrix endlich spielte, leerten sich die Wiesen bereits. Doch der Dokufilm »Woodstock – Three Days Of Love And Music« machte seinen Gig zum ästhetischen Fanal.

»Es ist nicht das, wovon du jetzt wahrscheinlich hörst. Es ist nur ein Rockfestival!«

Diesen Satz - überliefert in dem Buch »Woodstock. The Oral History« - gibt ein gewisser Alan Green beruhigend seiner Mutter durch, die er auf einem der wenigen Telefone erreicht hatte, die es auf dem Gelände gab. Wäre er wahr, wäre »Woodstock« bis heute kaum zum Mythos, zum Chiffre für ein Lebensgefühl geworden, das auch nach 50 Jahren noch vielen etwas sagt. Nur schwer aber lässt sich erfassen, was so Epochemachendes zwischen dem 15. und dem 18. August 1969 in Bethel, einer kleinen ländlichen Gemeinde im US-Bundesstaat New York, auf der Farm von Max Yasgur eigentlich passiert.

Fest steht aber: Das Festival »Woodstock Music and Art Fair«, genau geplant, aber chaotisch verlaufen, erlangt eine bis dato nicht für möglich gehaltene Symbolkraft für die Populärkultur und wird zu einem Ereignis der Zeitgeschichte: Jimi Hendrix im weißen Franse...

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