Das Dorf der Verlorenen

Die Bewohner eines Badeorts an der walisischen Küste sollen ihr Dorf verlassen, weil es in Folge des Klimawandels überflutet werden wird.

  • Von Johanna Treblin, Fairbourne
  • Lesedauer: ca. 13.0 Min.

Stuart Eves klopft sich die Hände an der Jeans ab. Gerade war er im Toilettenhaus am Werkeln und entschuldigt sich für die legere Kleidung: Zur Jeans trägt er ein pinkfarbenes T-Shirt. Für das Foto später zieht er sich extra um. Der Mann mit den grauen Locken betreibt in Fairbourne, einem kleinen Küstenort im Verwaltungsbezirk Gwynedd in Nordwales, seit über 40 Jahren einen Campingplatz für Wohnmobile. Er selbst lebt in einem alten Bauernhaus nebenan. Der Eingangsbereich, staubiger Boden, voll mit Gerümpel, Werkzeugen, Kisten, erinnert eher an einen Schuppen als an ein Heim. Und wieder entschuldigt sich Eves: Sommerzeit ist Campingzeit, da bleibt alles liegen. Im Herbst wird wieder aufgeräumt.

Dieses Jahr hat Eves noch weniger Zeit als sonst. Er ist zum Sprecher einer Gruppe von Dorfbewohnern geworden, die dafür kämpfen, dass ihr Dorf bleibt, wo es ist. Eves ist neben seinem Beruf als Campingplatzbetreiber seit Mai Vorsitzender de...

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