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Schon wieder keine Attentäterin

Die meisten Gewalttaten werden von Männern begangen. Das hat mit unserer Vorstellung von Männlichkeit zu tun

  • Von Fabian Goldmann
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

In Texas tötet ein mutmaßlicher Rechtsextremist über 20 Menschen. In Hessen schießt ein 55-Jähriger auf einen Eritreer. In Nigeria eröffnen Anhänger der Terrorgruppe Boko Haram das Feuer auf Teilnehmer einer Trauerfeier und töten über 60 Menschen. Das sind drei von Dutzenden Attentaten, die in den vergangenen drei Wochen stattfanden. Auf den ersten Blick scheinen sie nichts miteinander zu tun haben. Doch eine Gemeinsamkeit verbindet die Taten von El Paso, Maiduguri und Wächtersbach. Ein Tätermerkmal, an das wir uns schon so sehr gewöhnt haben, dass es uns gar nicht mehr auffällt: Alle Taten wurden von Männern begangen.

Wo auch immer auf der Welt Menschen getötet werden: Meist liegt man richtig mit der Vermutung, dass ein Mann dahintersteckt. 88 Prozent aller polizeilich erfassten Tötungsdelikte in Deutschland werden von Männern begangen. Von den 107 Mass-Shootings, die zwischen 1982 und November 2018 die USA erschütterten, waren g...


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