Schluss mit den Rollladensiedlungen

Berchtesgaden und Schönau am Königssee lassen keine ungenutzten Zweitwohnungen mehr zu / Auch andere Ferienorte planen Restriktionen

  • Von Sabine Dobel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Schönau am Königsee will keine neuen Zweitwohnungen mehr zulassen, damit ausreichend Wohnraum für Einheimische zur Verfügung steht.

Geschlossene Rollläden, und das die längste Zeit im Jahr: Zweitwohnungsbesitzer sind selten da. Dabei wird Wohnraum knapper. Die Preise explodieren, und Einheimische finden keine Bleibe. Tourismusorte von Berchtesgaden bis Sylt ringen mit dem Phänomen. Vielfach liegt die Zweitwohnungssteuer schon bei 20 Prozent der Kaltmiete. Das spült Geld ins Gemeindesäckel, schreckt aber betuchte Interessenten kaum ab. Berchtesgaden und Schönau am Königssee gehen einen neuen Weg: Die Gemeinden haben einen Zweitwohnungsstopp verhängt. Das könnte Schule machen. Denn nicht zuletzt sind Wohnungen weiter auch als Geldanlage gefragt - nicht nur in attraktiven Städten, sondern auch in anderen begehrten Lagen.

Ruhpolding ist Berchtesgaden schon gefolgt. Er wolle damit ein Si-gnal setzen, sagt Bürgermeister Claus Pichler (SPD). »Wir können nicht ewig auf der Wohlstandswelle schwimmen.« Auch Kreuth im Tegernseer Tal plant ein Zweitwohnungsverbot. »Wir ha...

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