Streik in Kasan

Kranführer fordern bessere Arbeitsbedingungen

  • Von Ewgeniy Kasakow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kasan, die an der Wolga liegende Hauptstadt der Autonomen Republik Tatarstan, erlebt einen Bauboom. Rund 200 Kräne recken sich in die Luft. Doch seit dem 24. Juli, mitten in der Bausaison, blieben etliche davon unbesetzt. Die Kranführer erschienen zwar zur Arbeit, blieben jedoch auf dem Boden. Als Streik wollten sie ihre Arbeitsniederlegung nicht bezeichnen, stattdessen verwiesen sie auf die massive Verletzung der Sicherheitsvorschriften durch die Arbeitgeber. Diese versuchten zwar den Einsatz von Streikbrechern zu organisieren, doch in Tatarstan gibt es lediglich rund 150 ausgebildete Kranführer, so dass die herbeigekarrten Rentner und Ungelernte keinen vollwertigen Einsatz leisten können. Auch die Kündigung von vier vermeintlichen Anführern trug keine Früchte - der de facto Streik wurde ausgeweitet und läuft seitdem unbefristet.

Kampf gegen soziale Kälte

Der Forderungskatalog ist lang: Kranführer verdienen zwischen 200 und 250 Rubel di...

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