Mehr als nur ein Handelskrieg

Konflikt zwischen Japan und Südkorea hat auch eine politisch-historische Dimension

  • Von Felix Lill, Tokio
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Wut in Südkorea auf Japan: Banner in Seoul mit dem Bild des japanischen Premiers Shinzo Abe und dem Schriftzug »No Abe«

Es ist nicht lange her, da profilierte sich Shinzo Abe noch als glühender Multilateralist und Vermittler zwischen zerstrittenen Regierungschefs. Als die 20 größten Industrienationen Ende Juni in Osaka zum G20-Gipfel zusammentrafen, bemühte sich der japanische Premierminister als Gastgeber, alle Seiten zum Ausgleich zu bringen. Er wollte eine Rückkehr zu allgemeingültigen Regeln für grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr, die Handelskriege wie jenen zwischen China und den USA unmöglich machen. Wünschenswert sei, wenn es einen einzigen Vertrag gäbe, an dessen Statuten sich alle Länder der Welt hielten.

Mittlerweile wirken solche Visionen wie Ironie. Japan führt nämlich einen eigenen Handelskrieg gegen seinen Nachbarn Südkorea. Die Regierung in Tokio griff zuerst nach harschen Mitteln. Bereits im Juli veranlasste Japans Regierung Exportbeschränkungen für Elektronikprodukte nach Südkorea. Zwar ist dies noch kein Embar...

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