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Lauterbach spricht sich für Rot-Rot-Grün im Bund aus

Der SPD-Kandidat für den Parteivorsitz: Linkspartei auf das »Erbe der SED« zu reduzieren ist zu platt

  • Lesedauer: 1 Min.

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Karl Lauterbach, Vizefraktionsvorsitzender der SPD, bewirbt sich um den Parteivorsitz.
Karl Lauterbach, Vizefraktionsvorsitzender der SPD, bewirbt sich um den Parteivorsitz.

Berlin. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Kandidat für den Parteivorsitz, Karl Lauterbauch, hat sich gegenüber dem »Deutschlandfunk« für die Option Rot-Rot-Grün im Bund ausgesprochen. Wenn man einen Politikwechsel wünsche, sei das mit der Union nicht zu machen, sagte Lauterbach weiter. Eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nach der nächsten Bundestagswahl sollte man nicht ausschließen. Lauterbach erklärte weiter, die Linkspartei stehe heute fest auf dem Boden der Demokratie. Es sei zu platt, sie als »Erbe der SED« zu diffamieren.

In Bremen steht heute die Wahl der ersten rot-grün-roten Landesregierung in einem westdeutschen Bundesland an. Die 84 Abgeordneten der vor drei Monaten gewählten Bremer Bürgerschaft stimmen darüber ab, ob der SPD-Politiker Bovenschulte neuer Bürgermeister und damit Regierungschef wird. Koalitionen aus SPD, Grünen und Linken amtieren derzeit bereits in Thüringen und in Berlin. nd

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