Es muss nicht immer Oper sein

Eine Uraufführung in Bayreuth: »Siegfried - ein Monolog« von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel

  • Von Roberto Becker
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Felix Römer als Siegfried

Ein Ort der Selbstvergewisserung des nationalen Überschwangs sind die Bayreuther Festspiele schon lange nicht mehr. Bereits Wolfgang Wagner (1919 bis 2010) hatte da energisch Breschen geschlagen. Er verpflichtete Regisseure wie Harry Kupfer und Götz Friedrich nach Bayreuth, als die Alt-Wagnerianer die beiden noch für Boten des kommunistischen Teufelswerks hielten. So wie der französische Filmemacher Patrice Chéreau. Gegen den »Tannhäuser« von Friedrich zog seinerzeit noch Franz Josef Strauß persönlich in der »Welt« vom Leder. Gegen Kupfer gab es Flugblattaktionen. Und als Chéreau den »Ring« auch in Bayreuth als kapitalismuskritische Parabel deutete, eskalierte das Pro und Contra zur Schlacht.

Als dann Christoph Schlingensief den »Parsifal« und Frank Castorf den »Ring« inszenierten, war das fast schon normal. Nix da mit Event für die Reichen, ein Ort der Selbstverständigung gleichwohl. Auf dem Niveau und mit den Mitteln, die die Oper daf...

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