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Merkel spricht sich für Seenotrettung aus

»Das Thema wird immer da sein, wenn sich die Verhältnisse in Afrika nicht stabilisieren.«

  • Lesedauer: 2 Min.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beantwortet während einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt Fragen von Journalisten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beantwortet während einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt Fragen von Journalisten.

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Seenotrettung durch private Organisationen auf dem Mittelmeer verteidigt. »Seenotrettung ist ein Gebot der Menschlichkeit«, sagte sie laut »RedaktionsNetzwerk Deutschland« am Dienstag bei einem Leserforum der »Ostsee-Zeitung« in Stralsund. Zugleich betonte sie: »Es kommen nicht immer nur die Ärmsten und Schwächsten. Wir sprechen mit den afrikanischen Ländern, wo wir helfen können. Schlepper und Schleuser wollen wir nicht unterstützen.«

Lesen Sie auch: Geschacher um Aufnahme von Flüchtlingen. EU-Außenminister streiten in Brüssel über Verteilung von aus Seenot Geretteten.

»Das Thema wird immer da sein, wenn sich die Verhältnisse in Afrika nicht stabilisieren. Denn wir hängen zusammen, und das wird auch so bleiben«, sagte die Kanzlerin.

Laut einem Bericht des Deutschlandfunks will Merkel zudem die staatlich organisierte Seenotrettung wiederaufnehmen. Seenotrettung sei ebenso notwendig wie die Bekämpfung von Schleusern, sagte Merkel in Berlin, so der Bericht weiter.

Mehrere Rettungsschiffe privater Hilfsorganisationen sind derzeit auf dem Mittelmeer im Einsatz, um geflüchteten Menschen in Seenot zur Hilfe zu kommen, darunter die von »Ärzte ohne Grenzen« und SOS Mediterranée betriebene »Ocean Viking« und die spanische »Open Arms«. Sie haben zusammen mehr als 500 Menschen an Bord genommen.

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR appellierte am Dienstag an die EU-Staaten, diese Menschen aufzunehmen. Viele der Flüchtlinge hätten Misshandlung und Gewalt in den libyschen Lagern erlitten, sie bräuchten humanitäre Hilfe und internationalen Schutz, erklärte der UNHCR-Sondergesandte für das zentrale Mittelmeer, Vincent Cochetel, in Genf. epd/nd

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