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Fliegenpilze als Rohstoff für Batterien

Redox-Flow-Batterien mit Vanadium gelten als potente Energiespeichertechnologie. Einige Giftpilze sammeln das Metall.

  • Von Bernd Schröder
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Sonne, Wind und andere erneuerbare Energiequellen liefern nur zeitweise Strom, daher ist eine adäquate Speicherung der Schlüssel für ihre praktischen Nutzung. Einen gangbaren Weg dahin könnten sogenannte Redox-Flow-Batterien (RFBs) weisen. Das Prinzip dieser Akkumulatoren war schon 1949 beschrieben und patentiert worden. Doch erst mit der Ölkrise der 1970er Jahre begann die US-Raumfahrtagentur NASA mit der Entwicklung von kostengünstigen elektrochemischen Energiespeichern nach diesem Prinzip. Im Rahmen der Forschung wurden preiswerte Metalle anhand ihrer Redoxeigenschaften auf ihre Eignung als Energiespeicher untersucht.

Redox-Flow-Batterien speichern Energie in großen Chemikalienbehältern; die Reaktionspartner sind dabei in einer geeigneten Flüssigkeit gelöst. In den 1980er Jahren begann die Entwicklung von RFBs auf Vanadium-Basis, die heute als die am besten erforschte Spielart dieser Energiespeicher gilt: Sie könnten möglicherw...


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