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Die Staatengemeinschaft versagt

Alexander Isele zum Welttag der humanitären Hilfe

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: 1 Min.

70 Millionen - noch nie seit Ende des Zweiten Weltkrieges war die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten, Verfolgung, Hunger oder den Auswirkungen des Klimawandels fliehen, so hoch wie heute. Das internationale Recht garantiert Hilfsorganisation Zugang zu Zivilisten. Nur: Wenn humanitäre Akteure wie in Syrien um ihr eigenes Leben bangen müssen, ist Hilfe nicht möglich. In Nordsyrien sind seit Ende April 2019 Hunderte Zivilisten durch Luftangriffe und Beschuss getötet worden, auch Schulen und Gesundheitseinrichtungen werden angegriffen. Nirgendwo kommen so viele Helfer und Helferinnen um wie in diesem Konflikt. Kein Wunder, dass sich immer mehr Nichtregierungsorganisationen zurückziehen.

Dabei muss das Handeln von Hilfsorganisationen auch kritisch betrachtet werden. Manche verknüpfen ihre Arbeit mit einer politischen Mission. Manchmal verhindern die von ihnen geschaffenen Strukturen, dass sich die Regionen eigenständig entwickeln können.

Doch oftmals mildern sie genau dort das Übel ab, wo die Staatengemeinschaft versagt. Und deshalb gilt nicht nur am Welttag der humanitären Hilfe die Aufforderung, das internationale Recht einzuhalten. Das besagt: Notversorgung für alle Betroffenen zulassen, unabhängig von deren Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Ethnie.

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