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UNO kritisiert Frankreich

Nach Auslieferung französische IS-Kämpfer in Irak zum Tode verurteilt

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Agnès Callamard, Sonderberichterstatterin beim Hohen Kommissar der UNO für Menschenrechte, gibt der französischen Regierung zwei Monate Zeit, auf die Anschuldigungen zu antworten. Ihren Recherchen zufolge gibt es »ernsthafte Hinweise auf eine Beteiligung Frankreichs und die Anwesenheit französischer Offizieller beim Transfer«. Der Transfer, das ist die Überstellung von elf gefangen genommenen Dschihadisten mit französischer Staatsangehörigkeit aus dem Kriegsgebiet im Norden Syriens in den Irak. Paris soll das laut Callamard veranlasst oder zugelassen haben. In Irak sind sie zum Tode verurteilt wurden.

Die französischen Behörden waschen ihre Hände in Unschuld. Sie machen entweder die syrische Oppositionsbewegung FDS oder die Kurden verantwortlich, die die Dschihadisten gefangen genommen und inhaftiert hatten. Offiziell vertritt Frankreich die Haltung, dass die Dschihadisten »dort verurteilt werden müssen, wo sie ihre Verbreche...


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