Das Grundvertrauen verspielt

Die märkische SPD hat nicht gelernt, eine Landtagswahl zu verlieren. Bisher haben ihr die Bürger noch alles verziehen, doch damit scheint es vorbei zu sein

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Dietmar Woidke

Es ist noch nicht so lange her, da beweihräucherte sich die brandenburgische SPD selbst mit der Behauptung, es gebe ein Grundvertrauen der Bevölkerung zu ihr. Die Fakten sprachen dafür. Egal, was die SPD den Menschen zumutete, was schief ging oder zumindest nicht so klappte wie geplant - etwa beim Lausitzring oder am Hauptstadtflughafen -, auf den Stimmzetteln wurde die Partei dennoch angekreuzt. Gingen in Brandenburg auch mal Bundes-, Europa- oder Kommunalwahlen verloren, bei Landtagswahlen siegte seit 1990 immer die SPD. Es gelang dem Landesverband auch stets, wenn es darauf ankam, sich vom negativen Bundestrend der Sozialdemokratie abzukoppeln. Diesmal sieht es anders aus.

Befremdlich ist es, dass sich die Genossen im Wahlkampf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) helfen lassen. Na klar, dessen Frau Britta Ernst (SPD) ist in Potsdam Bildungsministerin. Da hilft Olaf Scholz vermutlich gern. Trotzdem müsste es doch jetzt darum ge...

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