Werbung

Brandenburgs Finanzminister möchte Kitagebühren komplett abschaffen

Linksparteipolitiker will auch mehr Personal in Kitas und Horten

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Christian Görke: Brandenburgs Finanzminister möchte Kitagebühren komplett abschaffen

Berlin. Die Elternbeiträge für das letzte Kitajahr vor der Einschulung hat das Land Brandenburg bereits 2018 abgeschafft. Nun plädiert Finanzminister Christian Görke (LINKE) dafür, »als eine der ersten Maßnahmen nach der Landtagswahl« am 1. September 2019 die Kitagebühren im Bundesland komplett abzuschaffen.

»Das wird das Land Brandenburg inklusive eines besseren Personalschlüssels und der gleichzeitig wegfallenden Elternbeiträge für den Schulhort noch einmal 500 Millionen Euro nur für die kommenden fünf Jahre kosten«, rechnete Görke im nd-Interview vor. Aber Bildung sollte prinzipiell kostenlos sein, meinte er.

»Ich kenne sonst keinen Finanzminister in der Bundesrepublik, der für ein politisches Vorhaben, das derart viel Geld kostet, Druck macht«, sagte Görke. »Das funktioniert offensichtlich nur mit einem Finanzminister von der Linkspartei.« Görke will seinen Wahlkreis bei den Landtagswahlen erneut gewinnen und nicht über die Parteiliste ins Parlament einziehen. Er hofft in einer rot-grün-roten Koalitions weiterhin Finanzminister sein zu können. Lesen Sie hier das ganze Interview. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!