Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Kritik an Jemen und Saudi-Arabien

Human Rights Watch wirft beiden Ländern Menschenrechtsverletzungen an Migranten aus Ostafrika vor

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) erhebt schwere Vorwürfe gegen Jemen und Saudi-Arabien wegen deren Umgang mit Migranten aus Ostafrika. Demnach sollen Soldaten der jemenitischen Regierung seit Anfang Mai in den von ihr kontrollierten Gebieten begonnen haben, aus Ostafrika stammende Menschen festzunehmen und in provisorische Lager zusammenzupferchen. Das Größte davon: Ein Fußballstadion, in dem die Menschen ohne sanitäre Einrichtungen und ohne Schutz vor der extremen Sommersonne festgehalten werden.

In Saudi-Arabien sieht die Situation nicht besser aus. Am 2. August meldete sich das saudische Innenministerium über Twitter zu Wort: Man habe insgesamt 3,6 Millionen Ausländer festgenommen, die sich illegal im Land aufhielten und die nun abgeschoben werden.

In Äthiopien, am Flughafen von Addis Abeba, landen schon seit Monaten täglich Hunderte der Ausgewiesenen. Eine Luftfrachthalle abseits des Fluggastterminals der Hau...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.