Werbung

Scholz kandidiert mit Brandenburgerin Geywitz

Tandem will sich am Mittwoch öffentlich vorstellen / Sie wollen sich für eine liberale Gesellschaft einsetzen

  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Bildkombo zeigt Bundesfinanzminister Olaf Scholz und die Brandenburger Landtagsabgeordnete Klara Geywitz. Sie wollen als Tandem für den SPD-Vorsitz kandidieren.
Die Bildkombo zeigt Bundesfinanzminister Olaf Scholz und die Brandenburger Landtagsabgeordnete Klara Geywitz. Sie wollen als Tandem für den SPD-Vorsitz kandidieren.

Berlin. Die Brandenburger SPD-Landespolitikerin Klara Geywitz will sich gemeinsam mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz um den SPD-Vorsitz bewerben. Dies kündigten Scholz und Geywitz am Dienstag in einer im Internet verbreiteten Erklärung an. Geywitz war von 2008 bis 2013 stellvertretende Vorsitzende der Brandenburger SPD, von 2013 bis 2017 war sie Generalsekretärin des Landesverbandes.

Sie wollten als Tandem antreten «mit unseren unterschiedlichen Lebenswegen, unseren Erfahrungen und mit den verschiedenen Perspektiven, aus denen wir auf unser Land blicken, erklärten Geywitz und Scholz. »Gemeinsam wollen wir die SPD wieder stark machen.«

Die SPD werde »unverändert gebraucht, gerade weil eben dies immer wieder neu auf dem Spiel steht«. Angesichts von Globalisierung und schnellem technischen Wandel seien sich immer mehr Bürger nicht mehr sicher, »ob die Zukunft für sie und ihre Kinder besser sein wird«. Es gehe darum, »neue sozialdemokratische Antworten auf die neuen Zeiten zu finden«. Dazu gehöre auch, als Partei wieder stärker in den Arbeits- und Lebenswelten der Bürger verankert zu sein.

Lesen Sie hier den Hintergrund: Ende der Zurückhaltung. Eine Übersicht zu den Kandidat*innen für den SPD-Vorsitz

»Unser Anspruch Volkspartei zu sein, bedeutet auch, das Trennende immer wieder zusammenzuführen.« Es gehe ihnen um die neuen und alten sozialen Fragen ebenso wie den Einsatz für eine liberale Gesellschaft und die Anliegen der Jüngeren im digitalen Wandel. Scholz und Geywitz wollen sich am Mittwoch der Öffentlichkeit präsentieren. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!