Das Geschäft mit der Niedlichkeit

YouTube-Kanäle mit kleinen Kindern als Hauptdarstellern sorgen zunehmend für Kritik - vor allem in Südkorea

  • Von Felix Lill
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Sie sieht aus wie eine typische Sechsjährige, die sich über Eiscreme freut, verrückt nach Spielzeug ist und abends nicht so früh ins Bett will. Vermutlich ist Boram auch genau so. Doch das Mädchen mit kurzem Pony und Zahnlücken unterscheidet sich deutlich von ihren Altersgenossen: Die junge Südkoreanerin ist weltbekannt. 30 Millionen Abonnenten klicken regelmäßig auf einen der zwei YouTube-Kanäle, die ausschließlich Videos von Boram zeigen. Das Publikum will sehen, wie sie neues Spielzeug testet, ihren Eltern Streiche spielt oder einfach nur niedlich rüberkommt. Ihr beliebtestes Video - darin schlürft sie laut Instantnudeln und weckt damit zwei Erwachsene, die dann futterneidisch werden - wurde 320 Millionen Mal angesehen.

Wegen des großen globalen Interesses lässt sich mit den fünf bis zwölf Minuten langen Uploads, die wie eine Mischung aus entzückenden Katzenvideos und informierenden Videoblogs wirken, offenbar eine Menge Geld m...

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