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Im Zeichen der Wiederauferstehung

Die Olympischen Spiele in Tokio sollen der Präfektur Fukushima zugute kommen, Kritiker bezweifeln das

  • Von Felix Lill, Fukushima
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Die Stimme von Yuusuke Aita hat einen freudigen Ton, wenn er von seiner Verantwortung für die Heimat spricht. Der junge Mitarbeiter im Rathaus von Koriyama, der mit 335 000 Einwohnern zweitgrößten Stadt der Präfektur Fukushima, ist dafür zuständig, dass in Kürze die Welt zu Besuch kommt. »Im Zuge der Host-Town-Initiative sind wir als Stadt so etwas wie die Olympia-Gastgeber für fremde Länder«, erklärt er an seinem Schreibtisch zwischen brummenden Kopiermaschinen und klingelnden Telefonen. Die Vorbereitungen laufen in Koriyama auf Hochtouren. »Wir machen hier Filmvorführungen und Kulturveranstaltungen, um unsere Gäste bekannter zu machen. Und während Olympia werden wir sie sportlich anfeuern.«

Außerdem sieht die Initiative, die auch als Internationalisierungsschub für Japans Provinzen gedacht ist, ein präolympisches Trainingslager des Gastes in der jeweiligen Host Town vor. »Wir haben mehr als 20 moderne Sportanlagen. Hier kann man...


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