Von der Hassfigur zur Respektsperson

Der LINKE-Politiker Klaus Bartl scheidet nach sechs Wahlperioden aus dem sächsischen Landtag aus

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sachsens Landtag wird sich nach der Wahl am 1. September der Frage widmen, ob er rechtmäßig gewählt ist. Der Streit um die AfD-Liste, die erst auf 18 Plätze gekürzt und dann vor Gericht auf 30 Bewerber verlängert wurde, wird ein Fall für einen Wahlprüfungsausschuss. »Die Nummer«, sagt Klaus Bartl, der Vollblutjurist, »hätte ich zu gern mitgemacht.«

Wird er aber nicht. Zwar wirft sich Bartl gerade mit Eifer in den Wahlkampf der LINKEN in seiner Heimatstadt Chemnitz. Er selbst aber kandidiert nicht mehr, erstmals seit 1990. In seiner Partei war der 68-jährige der letzte, der die gesamte Zeit seit Konstituierung des Freistaats im Parlament miterlebt hat - sechs Wahlperioden. Nur drei CDU-Politiker, unter ihnen der Landtagspräsident Matthias Rößler, könnten ihn übertrumpfen. Das Risiko ist aber groß, dass sie ihre Wahlkreise an Konkurrenten von der AfD verlieren und auch draußen wären. Dann, sagt Bartl, »wüsste ich, dass ich alles ric...

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