Schmutzige Wäsche in der FPÖ

In Österreich schlägt die Ibiza-Affäre weitere Wellen bei den rechten Freiheitlichen

  • Von Stefan Schocher, Wien
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Ibiza-Video zieht weiter seine Kreise. Mit dem Fall der Regierung, dem damit verbundenen Rücktritt Heinz-Christian Straches als FPÖ-Parteichef und dem Wahlkampf für die Parlamentswahlen am 29. September ist nicht genug. Bei den Streithähnen in der aktuellen innerparteilichen Krise handelt es sich um die beiden Hauptdarsteller im Ibiza-Video: Strache und Johann Gudenus - und nicht zuletzt spielt die Parteispitze der FPÖ dabei auch noch mit. Kurz zusammengefasst: Parteichef Norbert Hofer, der an sich Bundespräsident hätte werden wollen, verteidigt seine Legitimität, Strache sieht sich als Opfer einer groß angelegten Intrige und Gudenus: Der ist abgetaucht und kommuniziert nur mehr über seinen Anwalt. Denn er ist es, der jetzt zum Sündenbock mutiert.

Strache hatte es einige Male angedeutet, ein befreundeter Unternehmer aus dem Umfeld der beiden Politiker hat es jetzt bestätigt und Gudenus’ Anwalt quasi indirekt eingestanden: Gude...


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