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Scholz prüft Verbot von Negativzinsen

Für Verbraucherschützer hat das Vorhaben des Bundesfinanzministers lediglich »Symbolcharakter«

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nachdem Olaf Scholz mit der fast vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags unbedingt der gut situierten Mittelschicht unter die Arme greifen musste, meint er nun, den Sparern helfen zu müssen. Das Finanzministerium habe eine Prüfung veranlasst, »ob es der Bundesregierung rechtlich überhaupt möglich ist, Kleinsparer vor Negativzinsen zu schützen«, sagte der Bundesfinanzminister der Funke-Mediengruppe. Die Idee kommt jedoch nicht vom SPD-Politiker Scholz - zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder einen entsprechenden Vorstoß im Bundesrat angekündigt. Ihm zufolge sollen Guthaben von unter 100 000 Euro auf dem Girokonto oder Sparbuch von solchen Gebühren ausgenommen werden.

Bei Negativzinsen bekommt man auf sein Guthaben kein Geld, sondern muss für dessen Verwahrung bei der Bank welches zahlen. Angefangen hat damit die Europäische Zentralbank (EZB). Als im Zuge der Eurokrise die Wirtschaft in der Währungsunion strauchelt...


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