Werbung

Wahlkampftour auf dem Kontinent

Alexander Isele über Boris Johnsons Treffen mit Merkel und Macron

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Boris Johnson: Wahlkampftour auf dem Kontinent

Auf den ersten Blick mag die Reise nach Frankreich und Deutschland wie eine Ohrfeige für Boris Johnson erscheinen. Der britische Premierminister hatte angekündigt, ein neues Brexit-Abkommen verhandeln zu wollen. Damit ist er bei Angela Merkel und Emmanuel Macron gänzlich abgeblitzt. Johnsons Bilanz des Besuchs: Viel gefordert, wenig angeboten, nichts bekommen. Die Rest-EU ist sich einig darin, mit dem Premier höchstens über über Details des bisherigen Abkommens zu reden, und hat sich bereits auf einen harten Brexit vorbereitet.

Auf den zweiten Blick dürfte die Ohrfeige für Johnson von ihm wohl einkalkuliert worden sein. Denn dass die EU nicht nachverhandeln will und auf einer Regelung für die Grenze zwischen Irland und Nordirland beharrt, weiß London. Alle Parteien dort bereiten sich auf Neuwahlen vor. Wann genau die ausgerufen werden, ob noch vor einem möglichen Brexit oder danach, bleibt abzuwarten. Der britische Premier hat sein Wahlkampfmotto schon vorbereitet: Die EU ist schuld an dem Brexit-Chaos. Johnson habe ja neu verhandeln wollen, der EU sei das Wohl der Britten aber völlig egal, brutal und rücksichtslos habe sie das Königreich in den Abgrund gestürzt. Nicht auszuschließen, dass er damit bei vielen Wählern Erfolg haben wird.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!