Archäologie der Nachhaltigkeit

Altes Wissen über sparsamen Ressourcengebrauch wieder ausgegraben.

  • Von Manfred Ronzheimer
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Für den Weg in eine ökologische Moderne kann der Umweg über die Vergangenheit durchaus erkenntnisreich sein. So manche technische Lösungen, die heute zum sparsamen Umgang mit Ressourcen, urbanen Gärten oder dem ökologischen Städtebau konzipiert werden, standen bereits im vorigen Jahrhundert auf der Agenda - wurden aber wieder vergessen: Wissen über Nachhaltigkeit, das selbst nicht nachhaltig wirkte. Eine Ausstellung des Botanischen Museums Berlin gemeinsam mit der neuen Gesellschaft für bildende Kunst in Kreuzberg zu »Perspektiven auf Ökologie und Moderne« hat jetzt Beispiele der Öko-Pioniere von gestern nun zusammengetragen.

Im Garten geht’s mitunter dreckig zu. Daher auch der drastische Titel des Kombi-Events aus Wissenschaft und Kunst: »Licht, Luft, Scheiße«. Gemeint sind damit die Bedingungen, die Pflanzen für ihr Wachstum brauchen. Direkt anzusehen ist das beim dritten Akteur im Bunde: dem Prinzessinnengarten am Moritzplatz i...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.