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Kein Geld für Rohingya

Flüchtlinge in Bangladesch verweigern wegen mangelnder Sicherheitsgarantien Rückkehr nach Myanmar

  • Von Thomas Berger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kutupalong ist das größter jener Lager im Großraum Cox’s Bazar im Osten Bangladeschs, wo jene gut 740 000 seit Ende August 2017 aus dem benachbarten Myanmar geflüchteten Rohingya Zuflucht gefunden haben. 30 000 von ihnen beteiligten sich dort am Sonntag an einer mehrstündigen friedlichen Protestaktion. Vor allem in Gebeten gedachten die Angehörigen der in ihrem Heimatland schon seit Jahrzehnten drangsalierten muslimischen Minderheit der Opfer, die die brutale Militäroffensive seinerzeit gefordert hat, forderten Gerechtigkeit mit Blick auf ermordete Angehörige, niedergebrannte Dörfer, selbst erlittene oder miterlebte Vergewaltigungen.

Zwei Botschaften senden die Rohingya rund um den zweiten Jahrestag des Beginns ihrer jüngsten und größten Fluchtwelle aus: Zum einen machen sie deutlich, dass viele von ihnen Myanmar, wo die meisten seit mindestens vier, fünf Generationen im nordwestlich gelegenen Bundesstaat Rakhine fest verwurzelt waren...


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