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Dem Gegenwind trotzen

Nach den jüngsten Wahlschlappen der SPD leidet die Parteibasis sehr unterschiedlich

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

»In jedem Kelch der Trübsal, den Gott den Menschen reicht, ist ein Tropfen Honig. Aber man schmeckt ihn oft erst, wenn man den Kelch bis auf den Grund geleert hat.« In ihrer Not besinnen sich die Sozialdemokraten im thüringischen Heiligenstadt auf den britischen Baptistenprediger Charles Haddon Spurgeon. Das Zitat aus dem 19. Jahrhundert ziert die Webseite des SPD-Ortsverbandes. Die Genossen im Landkreis Eichsfeld müssen sich nach dem verheerenden Abschneiden bei der Kommunal- und Europawahl im Mai erst wieder sammeln. Nur noch 5,2 Prozent der Stimmen entfielen auf die SPD. In dem katholisch geprägten Landstrich an der Grenze zu Hessen und Niedersachsen ist die SPD alles andere als eine Volkspartei.

»Das ist hier schon ewig eine CDU-Hochburg«, sagt der Vorsitzende des Ortsverbands, Franz-Josef Strathausen. »Schon zu DDR-Zeiten war die Blockpartei stark vertreten.« Der 61-Jährige erzählt, dass seine Familie im Eichsfeld schon immer...


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