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Eine mörderische Maschinerie

Swantje Greve berichtet über das »System Sauckel«

  • Von Manfred Weißbecker
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die zwei sich überschneidenden Netzwerke, in deren Mittelpunkt Fritz Sauckel stand, thüringischer NSDAP-Gauleiter und späterer Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz (GBA), haben laut Swantje Greve in Thüringen knapp 30 und in Berlin nahezu 50 Personen umfasst. Diese werden von der Autorin ausführlich vorgestellt, in ihren dienstlichen und privaten Beziehungen.

Ohne deren Zusammenhalt - der vorrangig auf gegenseitigem Vertrauen beruht haben soll, was in dieser Verabsolutierung und fern von faschistischer Prägung zu bezweifeln ist - wären sowohl der Aufstieg Sauckels als auch das zeitweilig effiziente Wirken seines Amtes für die größtenteils gewaltsam erfolgte Rekrutierung vieler Millionen Zwangsarbeiter unmöglich gewesen. Ausführlich wird auch die Zusammenarbeit des Amtes von Sauckel mit zwei Hauptabteilungen des Reichsarbeitsministeriums behandelt. Eng und nahezu reibungslos sei diese gewesen.

Die Autorin kritisiert, dass die ...


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