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Ein Sahnehäubchen für Hoyerswerda

In der Stadt, in der einst Computer-Erfinder Konrad Zuse lebte, entsteht eine High-Tech-Schmiede für IT-Experten

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das wäre wohl eine der schwereren Fragen für die derzeit inflationär über deutsche Bildschirme flimmernden Quizshows: »Wo bastelte der Erfinder des weltweit ersten Computers an seinen frühen technischen Wunderwerken?« Vielleicht fällt den Kandidaten noch der Name Konrad Zuse ein, des Mannes also, der 1941 mit dem Z3 den ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren Rechner der Welt erfand. Doch dass der 1910 geborene Zuse gewissermaßen die Vormodelle dafür in Hoyerswerda ertüftelte, wohin der gebürtige Randberliner 14-jährig mit den Eltern gezogen war, wissen wohl bestenfalls Lausitzer. Und natürlich kennt in Hoyerswerda so ziemlich jedes Kind die Geschichte von Zuses Mandarinenautomat, der nach einem Einwurf von Münzen Obst wie auch Wechselgeld ausspuckte. Der spätere Erfinder besuchte damals die 9. Klasse des Reform-Gymnasiums - heute das Lessing-Gymnasium der Stadt.

So ist es denn mehr als konsequent, wenn S...


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