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Kaum Spuren von Alterserscheinung

Das Haus der Jugend in Zehlendorf hat eine bewegte 70-jährige Geschichte, die jetzt groß gefeiert werden soll

  • Von Claudia Krieg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wolf-Heinrich Graf Helldorff war Antisemit und Nationalsozialist der ersten Stunde, SA-Obergruppenführer und in den Jahren von 1938 bis 1944 Berliner Polizeipräsident.

»Schon 1931 war Helldorff maßgeblich am Ku’damm-Pogrom von SA-Gruppen beteiligt«, erzählt Alexander Skoczowsky. Er leitet seit 2015 das Haus der Jugend in Zehlendorf. Der 40-Jährige interessiert sich auch deshalb dafür, wer in der Villa in der Argentinischen Allee mit der Hausnummer 28 lebte, bevor es zum offenen Haus von Kindern und Jugendlichen wurde, weil er neben seiner Vollzeitstelle noch Geschichte studiert. Begeistert erzählt er, mit welchem Interesse sich die Recherchetheatergruppe Vajswerks der Geschichte seiner Bewohner*innen angenommen hat. Die 40-köpfige Theatergruppe, übrigens eine von fünfen, die sich in der Villa treffen, versammelt Jugendliche aus ganz Berlin, das Stück »Arg28. Das Haus und der Turm der blauen Pferde« wird sogar mehrfach im Abgeordne...


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