Glanz, Gloria, AfD-Wähler

Was Sachsen und Brandenburg eint.

  • Von Kathrin Gerlof und Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Michael Kretschmer (CDU, l) und Dietmar Woidke (SPD)

Preußische Soldaten stürmen zu Pferd das Dresdner Residenzschloss. Mit dieser Sequenz endet der legendäre DEFA-Sechsteiler »Sachsens Glanz und Preußens Gloria«. Das opulente Kostümspiel um die brandenburgisch-sächsischen Beziehungen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts kennt in den »neuen Bundesländern« praktisch jeder, der vor 1989 schon vor dem Fernseher saß.

Schaut man vor den Landtagswahlen nach Brandenburg und Sachsen, kommen Begriffe wie Glanz oder Gloria nicht in den Sinn. Die politische Lage, vor allem die AfD-Umfragewerte, sorgen eher für Grusel.

Viel ist bereits geschrieben worden über »die Ostdeutschen« und über deren Zustimmung für eine offen rechtsradikale Partei. Manchmal werden die Begründungen dünn, denn es gibt strukturschwache Regionen, in denen die AfD nicht so stark ist, abgehängte Landstriche, wo die Höckes keinen Aufwind haben, Studien, die zeigen, dass es keine Frage des Einkommens ist, ob man dies...

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