Steinzeit-Fischer vom Behrendsee

Archäologische Funde im Ort Groß Fredenwalde sprechen für Besiedlung vor 8000 Jahren

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Mit dem Pinsel legt eine Studentin vorsichtig Teile des Skeletts frei.

Es gibt Neues zu berichten vom Urahn des heutigen Uckermärkers: Recht klein von Wuchs war er, dafür aber stämmig und robust. Und er hat sich vorbildlich ernährt, denn er war in der Regel bis ans Ende seiner Tage kerngesund. Das lag wohl daran, dass der Mensch, der vor vielleicht 7000 bis 8000 Jahren in der seenreichen Gegend um das heutige Groß Fredenwalde lebte, sich vor allem von Fisch ernährte. Natürlich auch von Wild, das die passionierten Jäger in den weitläufigen Laubwäldern reichlich vorfanden. Aber, und das ist die eigentliche Sensation, er muss in dieser Gegend mit ihrem überaus reichen Nahrungsangebot des Nomadendaseins überdrüssig geworden sein. Denn er scheint, so die jüngste Hypothese, mit seiner Sippe wohl an einem der benachbarten Seen sesshaft geworden und sich auf Fischfang konzentriert.

Sebastian Lorenz, Geograf und Bodenkundler von der Universität Greifswald, glaubt sogar, dass sich die Siedlung irgendwo am Behr...

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