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»Erst mal Ruhe auf diesem Kanal«

R2G ist in Sachsen am vorläufigen Tiefpunkt angekommen: LINKE, SPD und Grüne sind zusammen schwächer als die AfD

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Man mag es aus heutiger Sicht kaum glauben, aber es gab auch in Sachsen Zeiten, da hatte das linke politische Lager eine Mehrheit. Zugegeben: Sie manifestierte sich nur bei bundesweiten Abstimmungen. Bei der Wahl des Bundestages 2005 kamen die SPD im Freistaat auf 24,5, die neu gegründete LINKE auf 22,8 und die Grünen auf 4,8 Prozent - in Summe 52,1 Prozent, während der »rechte Block« aus CDU, FDP, NPD und Republikanern 45,5 Prozent verbuchte. Bei landespolitischen Wahlen reichte es für die drei Parteien zwar nie zur Mehrheit. Als kurz vor dem R2G-Höhepunkt 2004 der vierte sächsische Landtag gewählt wurde, kam man in Summe auf 38,5 Prozent - ein nie vorher und auch seither nie wieder erreichter Wert, der umso bemerkenswerter wirkt, als er mit dem damaligen ersten bundesweiten Negativrekord der sächsischen SPD einherging: 9,8 Prozent, zum ersten Mal überhaupt einstellig. Die PDS machte das mit 23,1 Prozent wett.

15 Jahre später lan...


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