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AfD stark im Kohlerevier und an der Grenze

Die SPD gewann 25 der 44 Wahlkreise, die CDU zwei, Grüne und Freie Wähler je einen, die LINKE keinen einzigen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die AfD-Anhänger in Brandenburg haben den Meinungsforschern zufolge ein Problem mit der Zuwanderung und mit der Kriminalität. Überdurchschnittlich stark abgeschnitten hat die Partei bei der Landtagswahl am Sonntag im Braunkohlerevier in der Niederlausitz. Das Revier steht mit der geplanten Schließung der Kraftwerke und Tagebaue bis spätestens 2038 vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Außerdem konnte die AfD besonders im Gebiet an der polnischen Grenze punkten sowie in Wahlkreisen, die zu den schrumpfenden Regionen Brandenburgs gehören.

Die Grünen sind ungewöhnlich stark im nördlichen Teil von Potsdam, wo ihre Kandidatin Marie Schäffer einen Landtagswahlkreis gewinnen konnte. Das ist einmalig in Brandenburg und sogar einmalig in Ostdeutschland. Außerdem schlug sich Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher beachtlich in einem nördlich von Potsdam gelegenen Wahlkreis, den ihr und der ebenfalls gut positionierten Ines Jesse (SPD) aber...


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