Und wieder grüßt das Murmeltier

Rettungsschiffe »Eleonore« und »Mare Jonio« dürfen in italienischen Häfen anlegen

  • Von Lea Schönborn
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Claus-Peter Reisch (l), Kapitän des Seenotrettungsschiffs «Eleonore» der Hilfsorganisation Mission Lifeline, spricht mit Beamten der mit Guardia di Finanza.

Claus-Peter Reisch ist Kapitän des deutschen Rettungsschiffs »Eleonore«. Mit 104 Menschen an Bord, durchnässt und erschöpft nach Sturm und acht Tagen an Bord, entschied er sich am Montagmorgen, den italienischen Hafen Pozzallo anzufahren. Mit diesem Vorgehen ignorierte er das Verbot der italienischen Regierung - und riskierte eine erneute Verhaftung und Verurteilung. Erst als sich das Schiff bereits in italienischen Hoheitsgewässern befand, wurde ihm die Erlaubnis zum Anlegen erteilt. Alle 104 Geflüchteten konnten in Sizilien von Bord gehen. »Eleonore« wurde beschlagnahmt und Ermittlungen gegen Claus-Peter Reisch eingeleitet. Auf das illegale Einfahren in italienische Hoheitsgewässer steht eine Strafe von bis zu einer Million Euro.

Solch hohe Strafen sind in einem Sicherheitsdekret festgelegt. Dieses wurde durch den rechten italienischen Noch-Innenminister Matteo Salvini Anfang August initiiert. Das Gesetz ist die Weiterführung ei...

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