Selenskyj muss dem rechten Druck standhalten

Der Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich (LINKE) über die neue Verhandlungsrunde des Normandie-Formats zur Lösung des Ukraine-Krieges

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron wollen einen neuen Anlauf zur Lösung des Konfliktes in der Ostukraine im sogenannten Normandie-Format starten. Wie schätzen Sie die Möglichkeit ein, einen dauerhaften Frieden zu erreichen Herr Liebich?

Das ist offen. Allerdings haben wir mit der Wahl von Präsident Wolodymyr Selenskyj, der auch eine klare Mehrheit in der Rada erhalten und einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung für den Versuch hat, zu einem Frieden in der Ostukraine zu kommen, ein Gelegenheitsfenster - und das sollte man nutzen.

Wie ist die Lage in der Ostukraine?

Ich war in Stanitza Luhanska, ein Vorort der Stadt Lugansk, durch den die Front verläuft. Dort befindet sich der einzige Übergang von der international nicht anerkannten Volksrepublik Lugansk in den von der ukrainischen Regierung kontrollierten Teil, der nur zu Fuß und über eine zum Teil zerstörte Brücke zu erreichen ...


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