Teurer Raketentest im Moor

Vor einem Jahr löste das Militär in Niedersachsen einen Großbrand aus / Die Bundeswehr hat bislang 16,5 Millionen Euro für Schäden gezahlt

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Transporthubschrauber der Bundeswehr beim Löscheinsatz auf dem Testgelände der Truppe bei Meppen

Es stank nach Qualm in Bremen. So sehr, dass die Bevölkerung aufgefordert wurde, die Fenster zu schließen und Klimaanlagen abzustellen. Die Ursache der Luftbelastung in den ersten Septembertagen des vergangenen Jahres lag 130 Kilometer entfernt von der Hansestadt. Im Emsland, im Moor bei Meppen in Niedersachsen, brannte ein Testgelände der Bundeswehr. Das Militär hatte am 3. September 2018 trotz anhaltender Trockenheit von einem Hubschrauber aus mehrere Raketen abschießen lassen. Prompt entzündeten die heißen Geschosse das ausgedörrte Areal der »Wehrtechnischen Dienststelle 91«. Ein Feuer breitete sich aus, das erst am 10. Oktober 2018 unter Kontrolle war. Die Bundeswehr bezifferte ihre damit verbundenen Kosten noch vor einigen Monaten auf acht Millionen Euro. Doch mittlerweile haben sie sich auf 16,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt, wie das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr am Mittwoch be...

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