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Partei für die ganz normalen Leute sein

Dietmar Bartsch plädiert für gründliche Konsequenzen aus der Niederlage der Linkspartei

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Herr Bartsch, Sie sprechen sich nach den Wahlen vom Wochenende für einen baldigen Parteitag aus. Ein Sonderparteitag also, um aus der Krise der LINKEN zu finden?

Kein Sonderparteitag. Ich plädiere dafür, den planmäßigen Parteitag zeitnah nach den Bürgerschaftswahlen in Hamburg und den Kommunalwahlen in Bayern durchzuführen, um danach genügend Zeit zur Vorbereitung der Bundestagswahl zu haben. Zunächst aber müssen wir gründlich in die Analyse unserer Niederlagen gehen. Daraus sollten wir dann strategische und inhaltliche Konsequenzen ziehen. Auf der Grundlage kann dann der nächste Parteitag die notwendigen Entscheidungen treffen. Wir müssen und werden aber zunächst gemeinsam all unsere Energie dafür aufwenden, dass Bodo Ramelow Ministerpräsident bleibt. Das ist zentral für uns alle, vor allem aber für Thüringen.

Was macht den Parteitag dann so dringlich, wenn es nicht um einen Sonderparteitag geht?

Noch einmal: Ich bin ge...


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